Musik Muri mit einer gelungenen Uraufführung von "Mater Aeterna"
Mit dem Oratorium “Mater Aeterna” (“Ewige Mutter”) des jungen belgischen Starkomponisten Bert Appermont haben die Besucherinnen und Besucher am Mittwochabend in der katholischen Pfarrkirche in Muri eine echte Weltpremiere erlebt. Die rund 140 Mitwirkenden, eine einfühlsame choreografische Führung und der gezielte Einbezug von Raum und Licht machten die Uraufführung zu einem unvergesslichen musikalischen Erlebnis. Das Oratorium, das durch die emotionale Tiefe fasziniert, ist für Soli, Chor und Blasorchester geschrieben worden. Es dreht sich – in Anlehnung an die Passionsgeschichte – um den inneren Konflikt einer werdenden Mutter, die sich im Wissen um den frühen und grausamen Tod ihres Sohnes entscheiden muss, ob sie den Sohn gebären will oder nicht. Der Autor-Regisseur Jef Mellemans, der seit Jahren mit dem belgischen Starkomponisten Bert Appermont als Librettist zusammenarbeitet, schrieb den Text für dieses Oratorium. Mit dem Blasorchester Musik Muri konzertierte der Schweizer Kammerchor, der junge Chor “molto cantabile” und der Knabenchor der Luzerner Kantorei sowie die Solisten Corinne Angela Sutter (Sopran) als Mutter, Daniel Zihlmann (Tenor) als Sohn, Christian Büchel (Bass) als Richter und ein Knabensolist der Luzerner Kantorei als Sohn in jungen Jahren. Robert Lenz war für die Inszenierung verantwortlich.












