23. 04. 2005
Gemeinschaftskonzerte mit dem G.F. Händel-Chor

Der G.F.-Händel-Chor führte zusammen mit molto cantabile das Te Deum von Arvo Pärt (*1935) und das Requiem von Maurice Duruflé (1902–1986) auf. Die Konzerte fanden am Wochenende des 23./24. April 05 in der Kirche Stl. Johannes, Luzern, statt. Begleitet wurden die Chöre vom Orchester Santa Maria und von Martin Heini an der Orgel. Andreas Felber (Bariton) und ein Knabensopran der Luzerner Singknaben übernahmen die Soloparts in Duruflés Requiem. Die zwei Komponisten des 20. Jahrhunderts knüpfen abseits aller modischen Strömungen an die Mystik der Musik des Mittelalters an. Duruflé baut sein Requiem auf den Themen der gregorianischen Totenmesse auf und kleidet es in eine von Fauré und Ravel geprägte Harmonik. Das Werk strahlt eine immense Ruhe und Hoffnung aus. Ähnlich die Wirkung von Pärts Te Deum: Seine Musik kommt von der Stille und kehrt dahin zurück, sie ist Abbild von der Endlosigkeit von Raum und Zeit. Statt auf harmonischen Strukturen basiert sein Werk auf der Obertonleiter. Choralartige Melodik entführt in tiefste Vergangenheit. Hier finden Sie die Kritik vom 25. April 05 in der Neuen Luzerner Zeitung. Impressionen des Konzertes gibt es auf der Homepage des G.F.-Händel-Chores: [www.haendel-chor.ch].